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Belletristik > Maya-Romane
"Mit seinem historischen Roman Die Maya-Priesterin hat Andreas Gößling eine beeindruckende Maya-Gesellschaft am Ende des 17. Jahrhunderts erfunden. Das Werk basiert auf Erkenntnissen der Wissenschaft, Mythen, Legenden und der lebhaften Einbildungskraft des Autors. Er schickt einen spanischen Franziskanermönch in die heilige Hauptstadt des Maya-Reiches Tayasal und konfrontiert ihn dort mit einer fremden Kultur." (3sat)
Dies ist die Geschichte des Diego Delgado, der, ausgesandt im Jahr des Herrn 1696, die Heiden im mexikanischen Urwald zu bekehren, in hoffnungsloser Liebe zu einer Maya-Priesterin entbrennt, ihr in die Hauptstadt des verborgenen Dschungelreiches folgt und schließlich, von den Maya als Bote der Götter verehrt, sich selbst und der Welt das letzte aller Geheimnisse offenbart. Mit epischem Atem erzählt Andreas Gößling vom Untergang eines großen Volkes und dem Ende einer Kultur. Selten ist die geheimnisvolle Kultur der Maya spannender zum Leben erweckt worden als in diesem fulminanten Roman - mit all ihren grausamen Schrecken und Abgründen, ihrem Glanz und mythischen Wahn.
Mexiko, Ende des 17. Jahrhunderts. Der spanische Priester Diego Delgado soll als Missionar die Heilige Botschaft der Katholischen Kirche in den unwegsamen Dschungel des Petén bringen. Doch bei seiner Ankunft im Hafen von San Benito findet er nur die grausam ermordeten und zugleich kunstvoll balsamierten Leichen der weißen Bewohner. Mit seinen Gefährten macht sich Diego in die Wildnis auf, um die unbekannten Täter zu finden. Je tiefer sie durch den Dschungel in das alte Reich der Maya eindringen, desto mysteriöser werden die Geschehnisse, und die Schlinge ihrer verborgenen Feinde zieht sich immer enger um die europäischen Eindringlinge. Die überirdisch schöne Maya-Priesterin Ixkukul weist ihnen den Weg nach Tayasal, der sagenumwobenen letzten Zuflucht der Maya, hinter deren bizarren Pyramiden sich ein Geheimnis verbirgt, dessen Lösung Diego vor die Herausforderung seines Lebens stellt. Mit großem Respekt und beeindruckenden Kenntnissen erzählt Andreas Gößling vom Zusammenprall zweier Kulturen. Wie Gery Jennings Bestseller "Der Azteke" ist sein mitreißendes Geschichtsepos eine faszinierende Reise in eine untergegangene Welt. Noch nie hat ein deutscher Autor die geheimnisvolle Kultur der Maya spannender zum Leben erweckt als in diesem fulminanten Roman - mit all ihren grausamen Schrecken und Abgründen, ihrem Glanz und mythischen Wahn.
Andreas Gößling
Die Maya-Priesterin. Roman
Hardcover, Originalausgabe: Eichborn 2001
520 Seiten, € 19,90 ISBN 3-8218-0823-3
Taschenbuchausgaben: Heyne 2002, Heyne 12/2006
Übersetzungen u.a.: Italien, Tschechien
Meinungen / Pressestimmen / Kritiken:
»Ein fesselnder historischer Roman über das geheimnisvolle Leben der Maya«. Spiegel Online/Merian
»Die Maya-Priesterin verbindet wissenschaftliche Recherche mit Fantasy, Abenteuer mit Historie, den Bericht einer dramatischen Reise in gefährliche Regionen mit der Suche von Menschen nach ihrem Seelenheil.« NDR 1, Norddeutscher Rundfunk
»Mit epischem Atem hat Andreas Gößling einen packenden historischen Roman geschrieben, der nicht nur sprachlich ausgereift, sondern auch fundiert ist.« dpa, Deutsche Presse-Agentur»
Dichter, die ihre Leser sowohl belehren als auch erfreuen wollen, laufen Gefahr, sie entweder zu belehren und dafür Langeweile in Kauf zu nehmen oder aber zu erfreuen und dafür den Preis sachlicher Inkorrektheiten zu zahlen. Gössling gelingt das narrative Kunststück, beide Leistungen zugleich zu erbringen und ineinander zu weben.« Jochen Hörisch, Neue Zürcher Zeitung»
Kenntnisreich und mit großer Empathie erzählt Andreas Gößling von der schicksalhaften Begegnung zweier Kulturen, die die tradierte Weltsicht des christlichen Abendlandes bis in die Grundfesten erschütterte.« Salzburger Landeszeitung»Ein einfühlsamer und ungemein spannender Roman.« Manfred Wöbcke, Reiseführer-Autor (Merian, Marco Polo)»
Die Maya-Priesterin ist ein Roman, den man keine Sekunde mehr aus den Händen legen möchte. Der Leser geht auf eine traumhafte Reise in den mexikanischen Dschungel und erfährt viel über die geheimnisvolle Kultur der Maya – ein Geschichtsepos vom Feinsten, das man ganz sicher mehrmals lesen möchte.« SWR 4, Südwestrundfunk-Wochenendmagazin
»Ein ganz wunderbares Buch, sinnlich, mysteriös, grausam und bis zur letzten Zeile fesselnd.« Gisbert Haefs
»Eine psychagogisch geschickte Folge szenischer Ereignisse, die dem Leser stets wechselnde Zusammenhänge oder Interpretationen suggerieren und diese dann wieder als Gaukelspiel zu erweisen scheinen. (...) Als Fazit läßt sich festhalten, daß dieser spannungsreich und unterhaltsam erzählte Roman sowohl eine Lektüre zum gefälligen Zeitvertreib - und das ist, allen gegenteiligen Beteuerungen zum Trotz, noch immer die wohl wichtigste Funktion heutiger fiktionaler Texte - als auch ein Stimulus für eine weitergehende Beschäftigung mit Kultur, Religion und Weltanschauung der Maya sein kann.« Priv.-Doz. Dr. Axel Schönberger: «Der Fall der letzten freien Maya-Stadt Tayasal im Roman Die Maya Priesterin (2001) von Andreas Gößling», in: Sybille Große / Axel Schönberger (in Verbindung mit Cornelia Döll und Christine Hundt) (Hrsg.): Ex oriente lux: Festschrift für Eberhard Gärtner zu seinem 60. Geburtstag, Frankfurt am Main 2002, S. 557-581.

